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Wilaya Bangladesch

H.  16 Rajab 1439 No: 1439-07/03
M.  Dienstag, 03 April 2018

 Presseverlautbarung

Innerparteiliche Konflikte während der Wahlzeit sind Teil der demokratischen Politik – eine verantwortungsbewusste Politik existiert lediglich unter der Flagge des gesegneten Kalifats

Am 29. März 2018 begannen, trotz anhaltender Spannungen, für 133 lokale Regierungsbehörden in Bangladesch Wahlen und Nachwahlen. Wie bereits bei allen früheren Wahlen auf nationaler und lokaler Ebene, sind auch diese Wahlen von Mord, innerparteilicher Gewalt, Diebstahl von Stimmzetteln und Wahlbetrug geprägt. Das allseits beliebte Ritual der Demokratie ist ebenso in vollem Gange: die Regierungspartei und ihr Hauptkonkurrent, die Nationalistische Partei Bangladeschs (BNP), bezichtigen einander, an den anhaltenden Zusammenstößen und Pannen schuld zu sein.

Politische Gewalt zwischen den Parteien ist tief in Bangladesch verwurzelt und tritt insbesondere bei Wahlen zum Vorschein. Dies wirft die große Frage auf, inwiefern die vom Westen unterstützte Demokratie jemals politische Stabilität und Wohlstand in Bangladesch etablieren könnte. Allein in den vergangenen fünf Jahren verursachten politische Zusammenstöße in Bangladesch 1028 Tote und 52000 Verletzte (www.dhakatribue.com, 21. November 2017). Im vergangenen November sagte Generalsekretär Obaidul Quader, dass Anstand und Toleranz auf politischer Ebene nicht mehr existieren würden, und lediglich auf Postern und Bannern vorhanden wären (www.thedailynewnation.com, 21. November 2017). Diese Aussage ist ein weiterer Beleg für das erwähnte Phänomen. Tatsächlich sind Gewalt und Korruption nur Symptome des eigentlichen Problems; die Ursache dieser Symptome liegt im demokratischen System selbst, das gänzlich falsch ist. Das demokratische System befähigt die politische Elite sowie die Kapitalisten dazu, in der Hierarchie aufzusteigen um so ihre Interessen zu sichern. Jedoch führt es nicht dazu, dass sich diese Leute für das Wohlergehen der Menschen einsetzen und ihnen verbunden bleiben. Die zwischen den Politikern auftretenden Konflikte sind das unvermeidliche Nebenprodukt ihres Kampfes um Macht und Geld.

Vor allem aber sollten wir nicht den Eindruck haben, dass das demokratische Modell nur in Bangladesch an Attraktivität verliert. Vielmehr lässt sich festhalten, dass die gesamte westliche Welt hart darum kämpft, die zunehmende Unzufriedenheit mit dem demokratischen System aufzuhalten. Dieses System hat mehrfach bewiesen, dass es nicht in der Lage ist, sich der Angelegenheiten der Menschen anzunehmen. So finden sich auch in Ländern wie den Vereinigten Staaten, Japan und Frankreich, obwohl sich diese als entwickelt bezeichnen, Politiker, die man der Korruption beschuldigt und die trotzdem wiedergewählt werden. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass laut des Weltentwicklungsberichts der Weltbank aus dem Jahr 2017 die Wahlbeteiligung weltweit zurückgeht. Dieser Rückgang ist auf abnehmendes Vertrauen der Menschen in dieses fehlerhafte System zurückzuführen. Die Politiker der westlichen Welt werden sich zunehmend der Tatsache bewusst, dass das demokratische System nicht in der Lage ist, die versprochene Gleichberechtigung sowie soziale und wirtschaftliche Sicherheit zu gewährleisten. Daher sollte es niemanden verwundern, dass die durchschnittliche Wahlbeteiligung in den letzten 25 Jahren um mehr als 10% gesunken ist (qz.com, 1. Februar 2017).

Ihr Muslime Bangladeschs! Die Gewalt und Korruption, die euch derzeit wiederfährt, sind in der Tat die Folgen der Demokratie. Dies ist das wahre Gesicht der Demokratie. Die Ideologen und Politiker, sei es in Bangladesch oder in der westlichen Welt, verstecken ihr hässliches Wesen hinter dieser Fassade. Es ist höchste Zeit, dass ihr die Demokratie an sich in Frage stellt. D die arroganten und aggressiven Versuche der Nationalistischen Partei Bangladeschs (BNP), ihre Macht durch die Ausbeutung unseres Volkes auszuweiten, sollten wir nicht länger ertragen. Wir müssen diese falsche und nicht anwendbare Demokratie und ihre kolonialistischen Agenten loswerden. Sie unterwerfen uns und bekämpfen einander, um ihr eigenes Vermögen zu sichern. Der kolonialistische Westen wird sie tolerieren, solange seine geopolitischen Interessen gewährleistet sind.

Demgegenüber wird jedwede Handlung des Kalifen, der Gouverneure, der Beamten und der Politiker unter dem gesegneten Kalifat auf Gottesfurcht (taqwā) aufbauen und, im Gegensatz zur Demokratie, niemandem Spielraum für unrechtmäßige Zerstörungsaktionen gewähren. Im Staate des Kalifats geht es nicht in erster Linie um das Gewinnen von Wahlen, vielmehr wird die Kompetenz der Personen in Verantwortungspositionen durch strenge Rechenschaftspflicht überwacht. Es wird berichtet, dass ʿUmar (r) einst zu den Leuten sprach: „Würdet ihr sagen, dass ich meiner Pflicht nachgekommen sei, wenn ich den besten unter euch über euch einsetzte und ihm anordnete, gerecht zu sein?“ Sie sagten. „Ja“, woraufhin er antworte: „Nein, bis ich nicht seine Arbeit überprüft habe, um mich davon zu überzeugen, ob er meinen Anordnungen nachgekommen.“

Ihr Muslime! Hizb-ut-Tahrir ruft euch dazu auf, gemeinsam für die einzig wahre Lösung unserer Probleme tätig zu werden. Diese Lösung liegt allein im zweiten rechtgeleiteten Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums. Wir fordern euch auf, nach dem versprochenen Kalifat zu streben, das schon bald mit Allahs (t) Erlaubnis wiedererrichtet werden wird.

{يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آَمَنُوا اسْتَجِيبُوا لِلَّهِ وَلِلرَّسُولِ إِذَا دَعَاكُمْ لِمَا يُحْيِيكُمْ}

Ihr, die ihr glaubt, leistet Allah und dem Gesandten Folge, wenn er euch zu dem aufruft, was euch Leben spendet. [8:24].

Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir

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