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Media Office
Wilaya Jemen

H.  20 Dhu al-Hijjah 1439 No: HTY-14/1439
M.  Freitag, 31 August 2018

 Presseverlautbarung

UN-Berichte enthüllen die Wahrheit über den angloamerikanischen Konflikt im Jemen und ihre Voreingenommenheit gegenüber der Huthi-Miliz

(Übersetzt)

Am 28.08.2018 veröffentlichten die Vereinten Nationen ihren „Menschenrechtsbericht“. Dieser wurde von unabhängigen Experten der UN verfasst und bezieht sich unter anderem auf die Menschenrechtssituation im Jemen. Sowohl die Regierung von Präsident Hadi als auch die Koalition zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten kritisierten den Bericht dafür, dass die Huthi-Miliz in diesem als „De-Facto-Regime“ gelistet wird. Ferner wird ʿAbd al-Malik al-Ḥūṯī in diesem Bericht als „Führer der Revolution“ bezeichnet. Was das Hadi-Regime und die Koalition als „Befreiung von al-Ḥudaida“ bezeichnen, wird von den unabhängigen Experten der UN zudem als „Aggression“ eingestuft. Daher sehen sich Präsident Hadi, seine Regierung und die Koalition zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten als vom Bericht benachteiligt.

Sowohl die Koalition als auch das Hadi-Regime werfen den Vereinten Nationen vor, Befangen zu sein und in ihrem Bericht unlogische Schlüsse zu ziehen. Sie ließen verlauten, dass die Beschreibungen der Huthi-Miliz innerhalb des Berichts mit den UN-Resolutionen für die Krise im Jemen unvereinbar seien. Im Bericht würden Soldaten der Huthi-Miliz als „Kräfte“ und Soldaten der „legitimen Regierung“ von Hadi als „Miliz“ bezeichnen werden.

Wir haben wiederholt dargelegt, dass die Vereinten Nationen nur eines von vielen Werkzeugen der gegenwärtigen Weltführungsmacht Amerika sind. Dieser kriminelle Staat betrachtet die Huthi-Miliz als legitim und versucht diese an die Macht zu bringen. Daher sollte es niemanden wundern, dass die Huthi-Miliz im Bericht der UN als „De-Facto-Regime“ bezeichnet wird. Der Bericht verärgert sowohl Präsident Hadi, als auch die Vereinigten Arabischen Emirate – zwei Agenten im Dienste Großbritanniens – da sie das pro-amerikanische Saudi-Arabien stören. Solche UN-Berichte dienen mittlerweile einzig dem Zweck, die Konfliktparteien im Jemen zu erpressen. Dies betrifft insbesondere die Koalitionsländer, die von den Vereinigten Staaten erpresst werden, indem vorgeworfen wird „Zivilisten ins Visier zu nehmen“. Solche und ähnliche Formulierungen sind im „Völkerrecht“ verankert und werden seither von den Vereinigten Staaten genutzt, um andere Staaten zu ihren Bedingungen zu erpressen. Die Amerikaner nutzen diese um ihre Interessen durchzusetzen und andere Staaten zu demütigen. Ungeachtet dessen hinterlassen die Amerikaner eine Schneise des Mordens und Brandschatzens in Syrien, indem sie ihre kriminellen Agenten – Baschar, Russland und den Iran - auf das unschuldige syrische Volk loslassen. Und obwohl sie dabei keinerlei Gnade zeigen, bleibt ein internationaler Aufruhr aus. Diese Verbrecher bedienen sich jeglicher Art von Waffen, um der syrischen Revolution ein Ende zu setzen und dem Tyrannen Baschar erneut zur vollständigen Kontrolle über Syrien zu verhelfen. Dabei nehmen sie sogar in Kauf das syrische Volk gänzlich auszulöschen. Im Jemen ist zu beobachten, wie die Vereinigten Staaten und ihr Werkzeug, die UN, nicht zögern die Gegner der Huthis unter Druck zu setzen, zu bedrohen und einzuschüchtern, um einen Angriff auf die Huthis zu verhindern. Dies, obwohl die Huthis durchgehend fordern: „Tod den Amerikanern!“ Auf diese Weise versuchen sie lediglich ihre Untergebenheit zu vertuschen und die einfachen Menschen im Jemen durch leere Worte zu täuschen.

O ihr ehrenwerten Leute im Jemen! Die Vereinten Nationen sind keine Wohltätigkeitsorganisation, die für euch das Beste will und sich dafür einsetzt das Blutvergießen zu stoppen. Vielmehr gleichen sie einer hinterlistigen Schlange mit tödlichem Gift; sie positionieren sich stets auf Seiten der amerikanischen Agenten, für britische Agenten haben sie wenig übrig.

Hizb-ut-Tahrir hat die wahren Hintergründe des Kolonialkampfes im Jemen und das Verbot der Teilnahme an einem solchen Konflikt in mehr als einer Presseverlautbarung dargelegt. Die Partei ist dabei keiner der beiden Konfliktparteien gegenüber auf Kosten der anderen voreingenommen. Unser einziges Ziel besteht darin, den Konflikt im Jemen und die Machenschaften der Kolonialmächte, sowie ihrer internationalen, regionalen und lokalen Werkzeuge aufzudecken.

Ist es nicht an der Zeit für euch aufzuhören, euer Vertrauen in Organisationen wie die Vereinten Nationen zu setzen, und erneut durch die Gesetze Allahs (t) regiert zu werden? Solltet ihr nicht unlängst gelernt haben, dass ihr euch vor dem Unterdrücker in Acht nehmen müsst? Ist es nicht Zeit das Blutvergießen zu stoppen und eure, sowie die Ehre eurer Familien und dieser Umma zu bewahren, indem ihr das rechtgeleitete Kalifat gemäß der Methode des Prophetentums wiedererrichtet? Der Gläubige ist gescheit und vermeidet zweimal aus demselben Loch gestochen zu werden. Wie kann sich jemand, der an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, in Sachen der Regentschaft auf einen Götzen (ṭāġūt) verlassen und sein Land und sein Volk den Entscheidungen der ungläubigen Kolonialisten überlassen, wo diese die Probleme doch nur verschlimmern, uns fortwährend schwächen und für mehr und mehr Spaltungen und Konflikte zwischen den Muslimen sorgen!?

Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir / wilāya Jemen

المكتب الإعلامي لحزب التحرير
Wilaya Jemen
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www.hizb-ut-tahrir.org; www.hizb-ut-tahrir.info
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